10 TIPS FÜR DEN GARTEN IM FRÜHLING

Der Frühling ist die Zeit, in der Tiere und Pflanzen im Garten aus dem Winterschlaf erwachen. Aber auch als Gärtner hat man alle Hände voll zu tun, damit Blumen und Stäucher fit für die warmen Monate werden.

Wenn man nach dem Winter das erste Mal wieder die Gartenhandschuhe anzieht, kann es erst mal schwierig sein, zu entscheiden, wo man am besten anfängt, nun da die Sonne wieder zwischen den Bäumen durchscheint. Kein Grund jedoch, zu verzweifeln, wir haben die zehn wichtigsten Dinge zusammengetragen, die es im Frühling zu erledigen gibt!

Wege neu auffüllen 

Gehwege, Einfahrten und Höfe können im Winter durchaus in Mitleidenschaft gezogen werden und durch häufiges Begehen oder Befahren sind diese vielleicht etwas abgesunken oder abgetragen.

Hier kann man einfach mit etwas extra Kies und Splitt die entsprechenden Stellen neu auffüllen. Auf kiesdirekt.de finden Sie einen Rechner, der Ihnen die benötigte Menge Material ausrechnet.

Gewächshaus putzen

Auch das Gewächshaus sollte nicht vernachlässigt werden. Nach dem langen Winter mit Schnee, Wind und Kälte darf man ihm gerne etwas Aufmerksamkeit schenken. Es bietet sich an, zunächst die Fenster sowohl von innen als auch von außen gründlich zu putzen, damit die Sonne das Gewächshaus mit ihren Strahlen erfüllen kann. Bei den Fugen und Rahmen ist ebenfalls Gründlichkeit gefragt, denn hier sammeln sich gerne Insekten, Bakterien und Schimmel. Hier muss also ordentlich geschrubbt werden.

Garten düngen 

Zu guter Letzt muss nur noch der Garten gedüngt werden, damit alles schnell wachsen und gedeihen kann. Pflanzen brauchen Dünger um Triebe ansetzen zu können. Hier ist zu beachten, überall gleichmäßig zu düngen und für Beete Biodünger zu benutzen. Einigen Pflanzen muss man eventuell zusätzlich mit Kunstdünger auf die Sprünge helfen. Zu viel Dünger sollte man doch auch nicht nehmen, da der Garten sonst verunreinigt wird und der Dünger ins Grundwasser gelangt.

Kompost kann auch verwendet werden 

Wenn man einen Komposthaufen hat, kann man diesen ebenfalls gut als Dünger für die Beete verwenden. Bioabfälle sind sehr gut geeignet, da diese frei von Chemikalien sind. Hierbei muss man sich keine Gedanken um das Grundwasser machen.


Dem Unkraut an den Kragen 

Der Frühling ist auch die Jahreszeit, in der sich das Unkraut hervorwagt. Sobald der Schnee weg ist, sprießt es blitzschnell aus dem Boden. Deswegen sollte man bereits jetzt zu Schippe und Unkrautentferner greifen und dem lästigen Grün an den Kragen gehen. Hier ist es wichtig, sorgfältig zu arbeiten und die ganze Pflanze entfernen.

Beete vorbereiten 

Auch Beete wollen von Unkraut und welken Blättern befreit werden und auch hier ist Sorgfalt gefragt, damit die Sonne wirklich den Boden wärmen kann und Sträucher wachsen können. Eventuell kann man hier die oberste Bodenschicht entfernen oder umgraben, damit der Boden besser durchlüftet wird. Wenn jedoch Nachfrost nicht ausgeschlossen werden kann, sollte man mit dem Umgraben der Bodendecke warten.

Sträucher und Bäume können gepflanzt werden 

In dieser Jahreszeit lohnt sich auch ein Besuch in der Baumschule. Wenn es noch etwas kühl draußen ist, kann Saatgut auch erst einmal drinnen ausgesät werden, bevor sie dann ins Beet umgesetzt werden. Bäume und Sträucher können ebenfalls jetzt gepflanzt werden, allerdings muss der Boden locker genug sein, um in ihm graben zu können.


Rosen Rückschnitt 

Im Frühjahr soll man Rosen schneiden, aber wann genau? Einerseits darf es keinen Nachtfrost mehr geben, denn dafür sind die frischen Schnittstellen zu empfindlich. Andererseits soll man nicht zu lange warten, da die Rosen sonst unnötige Energie darauf verwenden, Triebe auszubilden, die letztlich wieder geschnitten werden. Als Faustregel sollte man sich an der örtlichen Vegetation orientieren: In wärmeren Regionen kann man früher schneiden, als in Regionen, in denen es länger kühl ist.

Rasenmähen und harken 

Nach den Strapazen des Winters hat auch der Rasen ein wenig Hilfe nötig. Zunächst sollte er gemäht werden, besonders wenn die Halme sehr lang sind. Auch hier soll die Sonne bis auf den Boden scheinen können. Nach dem Mähen ist es wichtig, den Rasen zu harken und von Moos und Blättern zu befreien. Welche Harke man nimmt, ist nicht so wichtig, allerdings sollte man sich auf Muskelkater in den Armen gefasst machen.

Den Gemüsegarten vorbereiten 

Auch hier gilt es, zunächst Unkraut und welke Pflanzen aus dem Vorjahr zu entfernen, damit die Erde mit neuen Salaten und Wurzelgemüse bepflanzt werden kann. Hierzu muss der Boden zunächst kultiviert werden und man darf mit der Menge an Kompost gerne großzügig sein. Ist die Erde sehr schwer, kann Sand darüber verteilt werden um den Boden weicher zu machen- so schafft man beste Bedingungen für die Bepflanzung. Zuletzt breitet man eine Plane über das Beet und befestigt diese an den Seiten mit Steinen, damit sie nicht wegfliegt. Das Plastik hilft, die Erde aufzuwärmen, wenn die Sonne scheint. So wird der Boden schneller warm und kann bepflanzt werden.


Mit unseren Tipps ist ihr Garten nun frühjahrsfit, sodass uns eigentlich nur noch bleibt, Ihnen viel Freude bei der Gartenarbeit zu wünschen. Genießen Sie den Frühling!



 
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